Auszüge aus unserem Buch

Essen um Leere zu füllen!

Friday, September, 20, 2013

Auszüge aus unserem BuchJahrelang habe ich mich fremd bestimmen lassen und nicht wirklich Verantwortung für mein Leben übernommen, mein einziger Lebensinhalt ist die Arbeit. In Zeiten der Ruhe bleibt dann eine Leere zurück, die ich bevor die negativen Gefühle hochkommen mit Essen fülle.

Nun ist mir klar warum alle meine Diäten nicht den gewünschten Erfolg brachten. Abnehmen war dabei nie ein Problem, ich hatte ein Ziel welches ich ehrgeizig anstrebte und damit eine Aufgabe. War dieses Ziel erreicht blieb wieder diese Leere zurück und damit schon bald mein Drang und Zwang zu Essen.

Ich hatte versucht diese Leere mit Aktivitäten die aus der Vernunft entstanden zu füllen. Velofahren, denn frische Luft tut gut. Ins Fitnesszenter gehen, denn Bewegung ist wichtig für den Körper. Aber hat mir dies Spass gemacht? Nein! Also habe ich diese Aktivitäten schon bald trotz guter Vorsätze eingestellt.

Fazit:

Ich “muss” mich erst einmal mit der Leere anfreunden, sie ist ein Teil von mir. Jeder Kampf dagegen führt zu Misserfolg und Enttäuschung. Um eine positive Veränderung zu erreichen, “muss” ich mich bewusst für die Leere entscheiden, die negativen und ungeliebten Gefühle die sie mit sich bringt zulassen.

Weiter gilt es die Leere mit neuem Lebensinhalt zu füllen. Dabei jedoch auf mein Herz hören und den Kopf ruhen lassen. In mich hineinhören und erfühlen was mir Freude bereitet. Was tut mir gut. Was macht mir Spass. Klientin IZ im Nov.10

Irrtum Nr.2: Mit genügender Bewegung nehme ich ab…

Friday, September, 20, 2013

Auszüge aus unserem BuchEs ist richtig, das Bewegung Energie braucht und so zum Abbau von Energie bzw. zur Umwandlung dieser hilft. Abgesehen davon, hat die Bewegung noch eine Menge anderer Vorteile wie z.B. für den Kreislauf.

Bei den einen Personen kann die Bewegung genügend ausmachen, so dass kein Übergewicht entsteht. Doch wie bereits erläutert, ist nicht jeder Mensch gleich und auch der körperliche Energieumsatz variiert von Mensch zu Mensch. Meistens braucht es neben der richtigen Ernährung den seelischen Ausgleich. Dieser Ausgleich wird durch die ernährungspsychologische Beratung gemeinsam mit der Klientin gefunden…

Drang zur Kontrolle

Friday, September, 20, 2013

Auszüge aus unserem BuchFrage: Wieso haben viele der Übergewichtigen einen grossen Drang zur Kontrolle?

Antwort:
Die Kontrolle dient als Strategie („Werkzeug“) dazu, u.a. ihre Gefühle zu schützen als Folge einer „Unterdrückung“.
Die Klienten ignorieren ihre Hunger- und Appetitgefühle und essen immer mehr aus Verstandesgründen. Dadurch versuchen sie diese Gefühle zu kontrollieren. Der Körper versucht diese Kontrolle in Form von Verboten zu umgehen. Dadurch entsteht ein Gegendruck der immer grösser wird und schlussendlich entstehen Heisshungeranfällen bis hin zu Essanfällen. Diese Anfälle dienen als Ventil für den entstandenen Druck. Der Klient erlebt dieser Kreislauf als persönliches versagen und will seine Hunger- und Appetitgefühle noch mehr kontrollieren. Der setzt sich dadurch noch mehr unter Druck. Der Körper reagiert noch mehr mit Druck. Aus den anfänglichen Hungeranfällen dreht sich der „Teufelskreislauf“ zu den Essanfällen – Kontrolle… Es kann daraus eine echte Ess – Störung werden die schwer zu behandeln ist!

Wieso reagiert der Körper mit Essattacken?

Friday, September, 20, 2013

Auszüge aus unserem BuchDer Klient hat in der Kindheit die Erfahrung gemacht, dass er bei schlechten Gefühlen (z.B. um Klienten ruhig zu stellen, zu trösten, Zuwendung zu schenken…) als Ausgleich in irgend einer Form das Essen als Mittel eingesetzt wurde. Das Essen führte von den schlechten Gefühlen, welche immer mit einer inneren Anspannung verbunden sind, weg zu positiven Gefühlen und damit zu einer Entspannung. Essen diente damals und auch heute als Ventil um die Anspannung zu verringern. Essen kann als Hauptventil bezeichnet werden, dass aus eigenen Kräften (unabhängig) schnell zu Entspannung führt. Andere Möglichkeiten wie der Körper reagieren könnte, finden wir auch bei „Übermässigem Sport treiben“, den „Workalcaholics“ und jede weitere Form von Sucht!