Author Archives: admin

Bin 19 Jahre und habe Probleme mit dem Essen!

Monday, December, 9, 2013

Clara AndrésVon Nina aus dem Kt. St. Gallen:

Erfahrungsbericht:

Ich bin 19 Jahre alt und hatte eine Essstörung. Wenn ich Probleme hatte oder es mir schlecht ging habe ich angefangen zu essen. Essen war in diesen Momenten mein bester Freund. Doch mein Gewicht stieg und stieg, deshalb musste ich etwas ändern.

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6.5 kg abgenommen in nur 5 Monaten! Es geht also doch!

Wednesday, November, 27, 2013

Von Frau EL aus dem Kt. ZH. Nach der Schlemmerei von Weihnachten und Jahreswechsel 2012/13:  6.5 kg abgenommen in nur 5 Monaten! Es geht also doch!

Anfangs Jahr nach der Schlemmerei von Weihnachten und dem Jahreswechsel plagten mich wiederum gehörig die Gewichtsprobleme. Da sah ich das Inserat für den Vortrag in Frauenfeld von der Praxisgemeinschaft für Ernährungspsychologische Beratung und besuchte diesen dann auch.

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Neue Website online

Monday, October, 14, 2013

MitteilungenLiebe Besucherinnen und Besucher

Nachdem wir mit unserer Website wegen Wartungsarbeiten für längere Zeit offline gehen mussten und sich aufgrund mehrerer Hackerangriffe die Aufschaltung zusätzlich verzögerte, sind wir nun wieder mit einer sicheren und aktualisierten Website für Sie da!

 

Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Brigitte und Walter Jenni

Kann man sich schlank denken?

Sunday, September, 22, 2013

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Abnehmen – und Wunschgewicht

Sunday, September, 22, 2013

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Volkskrankheit Übergewicht

Sunday, September, 22, 2013

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Stress und Ernährungsverhalten

Sunday, September, 22, 2013

StressverhaltenFood Today, Ausgabe 09 / 2005

Sie bereiten sich auf einen wichtigen öffentlichen Vortrag vor. Greifen Sie zur Keksdose oder können Sie gar nichts zu sich nehmen? Stress beeinflusst das menschliche Ernährungsverhalten auf unterschiedliche Weise. Lesen Sie weiter um herauszufinden wie.
Wir empfinden Stress, wenn etwas in uns selbst oder in unserer Umgebung geschieht, das unseren Status quo verändern kann. Wir wenden dann Taktiken an, um mit dem Stressfaktor umzugehen und zu unserem ausbalancierten, unbelasteten Zustand zurückzukehren. Innerer Stress kann ausgelöst werden, wenn wir uns über etwas Sorgen machen oder uns aufregen. Äußere Stressauslöser können Prüfungen oder soziale Umstände sein. Stress ist ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Wie wir uns unter Stressbedingungen ernähren, kann daher Auswirkungen auf unsere Gesamternährung und unsere Gesundheit haben.

Kampf oder Flucht
Bei Bedrohung aktiviert der Körper automatisch eine Stressreaktion, auch bekannt als “fight or flight Syndrom”. Als Vorbereitung auf Flucht oder Kampf lässt ein Adrenalinstoß das Blut vom Verdauungssystem weg zu Gehirn, Herz und Muskeln leiten. Man nimmt an, dass diese Reaktion auch dann ähnlich abläuft, wenn Bedrohung oder Stressfaktor psychisch oder emotional statt körperlich sind. Dieser Alarmzustand sollte dazu führen, dass Menschen nichts mehr essen können und sogar Übelkeit hervorrufen (1). Aber es kommt auch vor, dass Stress für einige Menschen ein wichtiger Auslöser zum Essen ist. Wenn sie gestresst sind, essen sie sogar mehr und nicht weniger (1). Was passiert dabei?

Diät, Stress und Essverhalten
Viele Menschen sind heutzutage auf Diät oder “achten auf ihr Gewicht”. Dies beinhaltet gewöhnlich die Kontrolle der Art und der Menge der aufgenommenen Nahrung. Menschen, die eine Diät machen, müssen darüber hinaus ihre Hungersignale überwinden, um weniger zu essen als sie eigentlich wollen. In anderen Worten, sie trainieren ihre Nahrungsaufnahme zu kontrollieren. Menschen, die ihrem Appetit entsprechend essen, essen unkontrolliert. Studien haben wiederholt gezeigt, dass kontrollierte Esser dazu tendieren, unter Stress mehr zu essen. Unkontrollierte Esser tendieren dazu, weniger zu essen (2), (3).

Stress kann bei kontrollierten Essern zu Fressanfällen führen
Dr. Paul Lattimore, Experte für Ernährungsverhalten von der Liverpool John Moores University, bietet eine Erklärung, warum Menschen unter Stress mehr essen, wenn sie eine Diät machen. “Wenn Menschen eine Diät machen, verbrauchen sie so viel Energie für die Kontrolle ihrer Biologie, dass sie nur noch begrenzte Ressourcen für den täglichen Bedarf haben. Wenn sie dann in Stress geraten, verlieren sie die Kontrolle. Sind Lebensmittel verfügbar, werden sie diese essen. Nicht nur das – sie sind derart gewohnt, ihre Biologie zu überwinden, dass sie ihre körperlichen “Kampf- oder Flucht-Signale” ignorieren oder falsch interpretieren.”

Bewältigungsstrategien
Eine kürzlich erschienene groß angelegte Studie in Finnland zeigte, dass der Body Mass Index (Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße) bei Menschen, die unter Stress zu vermehrter Nahrungsaufnahme neigen, am höchsten war. Sie tendierten dazu, mehr Lebensmittel wie Wurst, Hamburger, Schokolade und Pizza zu essen als andere (4). Wenn stressbedingtes Essen also konstant die Bemühungen zur Gewichtskontrolle untergräbt, was kann getan werden, um zu helfen? Dr. Lattimore, der in der Fettleibigkeits-Vorsorge arbeitete, hat dafür einen Rat. „Zuerst muss der Betroffene die speziellen Situationen identifizieren, die bei ihm übermäßiges Essen auslösen. Dann muss er alternative Wege entwickeln, um mit dem Stress umzugehen. Spazieren zu gehen ist dabei eine gute Strategie, da man dadurch gedanklich abgelenkt wird und zudem Kalorien verbraucht werden.”

Zusammenfassung
Menschen, die essen, wenn sie hungrig sind und aufhören, wenn sie satt sind, sind auf ihre biologischen Signale abgestimmt. Es sind die Menschen, die bei Stress nicht das Gefühl haben, essen zu müssen. Menschen, die ihre biologischen Signale nicht berücksichtigen, müssen sich der emotionalen und psychischen Auslöser gewahr werden, die sie direkt zum Kühlschrank führen und Ablenkungstaktiken entwickeln. Die Stressreaktion unterstreicht, wie wichtig es ist, Strategien zur Gewichtskontrolle zu entwickeln, die nicht so sehr auf diätischen Einschränkungen fußt sondern die hohe Aufnahme kalorienarmer, nährstoffreicher Früchte und Gemüse betont. Diese Lebensmittel führen dazu, dass bei starken Essgelüsten nicht zu viele Kalorien aufgenommen werden.

Literatur
1. Greeno CG &Wing RR (1994) Stress-induced eating. Psychological Bulletin 115: 444-464
2. Lattimore P & Caswell N (2004) Differential effects of active and passive stress on food intake in restrained and unrestrained eaters. Appetite 42: 167-173
3. Polivy J and Herman CP (1999) Distress and dieting: why do dieters overeat? International Journal of Eating Disorder 25: 153-164
4. Laitinen J & Sovio U (2002) Stress-related eating and drinking behaviour and body mass index and predictors of this behaviour. Preventive Medicine 34: 29-39

 

 

Veränderung braucht Motivation

Friday, September, 20, 2013

MotivationMotivationFood Today, Ausgabe 08 / 2010

Viele chronische Gesundheitsprobleme hängen mit veränderbaren Lebensweisen wie ungesunder Ernährung und mangelnder körperlicher Aktivität zusammen. Manche Verhaltensmuster sind jedoch besonders schwer zu ändern, auch wenn die betroffene Person erkennt, dass sie damit ihre Gesundheit gefährdet. Dem Gesundheitspersonal kommt eine entscheidende Rolle zu, wenn es darum geht, ihre Patienten zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren. Gute Ratschläge allein reichen jedoch nicht.

Motivierende Beratung
Traditionellerweise klingen die Ratschläge von Ärzten und Gesundheits- einrichtungen in Sachen gesunder Lebensweise immer eher nach „Anweisungen”, mit denen die Patienten bezüglich notwendiger Veränderungen informiert und instruiert werden. Während dieser autoritäre Ansatz für manche Menschen richtig sein mag, erhöht er bei anderen ungewollt deren inneren Widerstand.

Eine nachhaltige Verhaltensveränderung lässt sich wirksamer erzielen, wenn man die Motivation dazu im Patienten selbst hervorruft, anstatt sie ihm aufzuzwingen.1 Das veränderte Verhalten muss an individuelle Belohnungen gekoppelt sein, die den Bedürfnissen, Interessen und Emotionen des einzelnen Patienten entsprechen. Patientenzentrierte Techniken wie motivierende Gespräche und gemeinsam erarbeitete Ziele tragen dazu bei, die innere Motivation zu stärken und nachweislich bessere Gesundheitserfolge zu erzielen. Solche Techniken ermutigen den Patienten zu eigenständigen Entscheidungen darüber, welche Veränderungen für ihn notwendig sind und wie er diese erreichen kann.

Bereit, willens und in der Lage
Jede Verhaltensveränderung ist ein schrittweiser Prozess, der über mehrere Phasen erreicht wird, die der Patient durchlaufen muss. Nicht alle Risiko- personen sind jedoch wirklich „bereit” für eine Veränderung, sodass diesbezügliche Interventionen für jedes Individuum entsprechend maßgeschneidert werden müssen. Das Problem bewusst zu machen und relevante Informationen in einer nicht konfrontierenden Art und Weise zu liefern, kann dazu beitragen, die Bereitschaft des Patienten für Veränderungen zu steigern.

Gesundheitliches Verhalten ist bestimmt dadurch, inwieweit die Person damit verbundene Probleme versteht und sich bewusst ist, wie wichtig diese für ihre persönliche Situation sind. Um etwas verändern zu wollen, muss der Patient verinnerlicht haben, dass ihn seine Lebensweise für ein besonderes Gesundheitsproblem anfällig macht, dass das Problem potenziell ernst ist und dass der Nutzen aus einer Veränderung den damit verbundenen Aufwand bei weitem übersteigt. Auch soziale Faktoren wie gesellschaftliche Normen oder die Einstellung von Freunden und Familie können die Bereitschaft einer Person für eine Änderung der Lebensweise beeinflussen.

Versagensangst kann eine bedeutende Hemmschwelle für Veränderung sein. Das Gesundheitspersonal hat die wichtige Aufgabe, das Vertrauen der Patienten in ihre Fähigkeit, ein bestimmtes Ziel erreichen zu können, zu fördern. Dies beinhaltet nicht nur Bestärkung und konstruktives Feedback, sondern auch, den Menschen jene Fähigkeiten und Ressourcen an die Hand zu geben, die sie für einen Erfolg benötigen.

„Zielsetzung und Massnahmenplanung” beschreibt ein Werkzeug, das Patienten helfen kann, sich gesünder zu ernähren und sich mehr zu bewegen, insbesondere wenn dies in Zusammenarbeit mit einem Gesundheitsexperten erfolgt. Dabei sind Massnahmenpläne mit einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit vorzuziehen, denn sogar die kleinsten Erfolge können die Motivation und Selbstachtung der Patienten steigern. Als Richtlinie für das Stecken adäquater Ziele wurde die Abkürzung „SMART“ geschaffen. Die einzelnen Buchstaben stehen für die Kriterien, die bei der Zielsetzung zu beachten sind: S = spezifisch, M = messbar, A = angemessen, R = relevant und T = terminiert.

Praktische Richtlinien

•Identifizieren Sie das Zielverhalten, das der Gesundheit des Patienten förderlich ist.
•Besprechen Sie den Zusammenhang zwischen Verhalten und Gesundheit und erörtern Sie, wie der Patient seine eigene Situation individuell wahrnimmt.
•Ermitteln Sie die Bereitschaft des Patienten für Veränderungen basierend auf dem Grad seines inneren Widerstands, und passen Sie Ihre Beratung entsprechend an.
•Vermeiden Sie jegliche wertenden oder konfrontativen Äußerungen und raten Sie bei hohem Widerstand nicht beharrlich zu Veränderung.
•Erkennen und fühlen Sie mit den eigenen Motivationen, Gefühlen und Ansichten der Patienten. Ermuntern Sie Patienten, das Für und Wider einer Verhaltensveränderung in eigenen Worten auszudrücken und abzuwägen.
•Leiten Sie Patienten bei der Formulierung ihres eigenen Aktionsplans, sobald sich der Entschluss zur Veränderung abzeichnet.
•Bestärken Sie sie, sich SMART-Ziele (bis zu drei) zu setzen, basierend auf Verhaltenszielen, die sich leicht in die aktuelle Lebensweise integrieren lassen und bei denen eine hohe Erfolgschance besteht. Unterstützung durch Familie, Freunde oder andere Patienten kann zum Erreichen der gesetzten Ziele beitragen.
•Erörtern Sie mögliche Hindernisse bei der Zielerreichung und zeigen Sie Lösungen auf zum Umgang mit diesen Problemen.
•Stellen Sie verschiedene Informationsquellen zur Unterstützung des Patienten in diesem Prozess bereit. Personalisierte, computergenerierte Materialien können hilfreich sein.
•Halten Sie persönlichen Kontakt, geben Sie Feedback und fördern Sie die eigenständige Überwachung der Fortschritte.
•Seien Sie sich bewusst, dass Rückfälle häufig sind und keine Gefährdung des Gesamtprozesses bedeuten. Besprechen Sie Optionen für den Umgang des Patienten mit nicht erreichten Zielen.
Vom wertungsfreien, nicht autoritären Ton der genannten Motivationstechniken kann wahrscheinlich jeder Therapeut profitieren. Es sollte jedoch klar sein, dass der kompetente Einsatz dieser Motivationstechniken Zeit und Entschlossenheit erfordert. Interessierten Therapeuten wird geraten, sich für diese Aufgabe Anleitung und Training bei entsprechenden Experten zu holen.

Literatur
1.Rollnick S et al. (2005). Consultations about changing behaviour. BMJ 331:961-963.
2.Miller WR. (2005). Enhancing patient motivation for health behavior change. Journal of Cardiopulmonary Rehabilitation 25:207-209.
3.Rubak S et al. (2005). Motivational interviewing: a systematic review and meta-analysis. British Journal of General Practice 55: 305-312.
4.Handley M et al. (2006). Using Action Plans to Help Primary Care Patients Adopt Healthy Behaviors: A Descriptive Study. Journal of the American Board of Family Medicine 19:224-231.
5.Britt E et al. (2004). Motivational interviewing in health settings: a review. Patient Education and Counseling 53:147-155.
6.Prochaska JO et al. (1992). In search of how people change: Applications to addictive behaviours. American Psychology 47: 1102-1114.
7.Elder JP et al. (1999). Theories and Intervention Approaches to Health-Behavior Change in Primary Care. American Journal of Preventive Medicine 17:275-284.
8.MacGregor K et al. (2006). Behavior-Change Action Plans in Primary Care: A Feasibility Study of Clinicians. Journal of the American Board of Family Medicine 19:215-223.
9.Siegert RJ and Taylor WJ. (2004). Theoretical aspects of goal-setting and motivation in rehabilitation. Disability and Rehabilitation 26:1-8.